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Verblüffender Übergang

Abgedunkelte Geografiezimmer und ratternde Filmprojektoren: ein Bild aus der Vergangenheit. Heute schauen Schulkinder Lernfilme auf ihrem Smartphone an – nachdem sie sie selber hergestellt haben.

Lernmedien sind ihr tägliches Brot am Kornhausplatz: Matthias Vatter (rechts) und Bernhard Probst sthen hinter dem Berner Lernfilmfestival.
Lernmedien sind ihr tägliches Brot am Kornhausplatz: Matthias Vatter (rechts) und Bernhard Probst sthen hinter dem Berner Lernfilmfestival.
Adrian Moser
Der Lernfilm von Fabienne Lehmann und Nadine Zimmermann dauert exakt eine Minute.
Der Lernfilm von Fabienne Lehmann und Nadine Zimmermann dauert exakt eine Minute.
Bildungsabsicht: Der Teller Spaghetti.,
Bildungsabsicht: Der Teller Spaghetti.,
zvg
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Die beiden dürften viel Spass gehabt haben. Man hört es am Ende des Filmchens: ein kurzes Lachen, das wahrscheinlich noch hätte herausgeschnitten werden sollen. Der Titel ihres Werks, das keine 40 Sekunden dauert, lautet: «Wie funktioniert eine Pistole?» Buchstaben fallen ins Bild – der Titel; die flüchtig hingeworfene Skizze der Waffe; nacheinander werden fünf Patronen aus dem Magazin in den Lauf gehoben, wo es knallt. Bewegliche Teile, zum Beispiel die Sterne, welche die Explosionen darstellen, sind aus farbigem Papier ausgeschnitten. Mehr braucht es nicht. Zwei Knaben haben damit letztes Jahr am ersten Lernfilmfestival einen Preis gewonnen. In diesem Fall stimmt es wohl ganz besonders, was Matthias Vatter sagt: «Fast am meisten nützt ein Lernfilm jenen, die ihn gemacht haben.»

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