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«Urbane Familiengründung liegt im Trend»

Der Familiensoziologe François Höpflinger erklärt, weshalb in Bern die Schülerzahlen so stark gestiegen sind, dass sie für die Schulraumplanung zum Problem werden.

Familien bleiben heute eher in der Stadt, darum wird es in den Schulzimmern zunehmend enger.
Familien bleiben heute eher in der Stadt, darum wird es in den Schulzimmern zunehmend enger.
Gian Ehrenzeller

In Bern gibt es akut viel zu wenig Schulraum, weil die Schülerzahl stärker steigt als erwartet. Haben die Verantwortlichen der Schulraumplanung nicht gemerkt, dass die Geburtenzahlen steigen?

Der Trend zur urbanen Familiengründung wurde in allen Schweizer Städten unterschätzt. Man ging vom klassischen Modell aus, dass Familien aus der Stadt wegziehen. Lange galt die Stadt als kinderfeindlich. Deshalb zog man bei der Familiengründung ins Einfamilienhaus in der Agglomeration. Das hat sich geändert.

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