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«Und was machen denn die Jungen hier so?»

Für einmal öffneten die Berner Clubs ihre Pforten bei Tageslicht. Auf Clubsafari mit interessierten Nachtleben-Laien.

Einblick in eine fremde Welt: Die Club-Safari beim Halt im Dachstock.
Einblick in eine fremde Welt: Die Club-Safari beim Halt im Dachstock.
Valérie Chételat

So eine Safari ist ja durchaus ein Abenteuer, auch wenn heutzutage die Grosswildjagd eher verpönt ist und Kimme und Korn zumeist durch Sucher und Objektiv ersetzt werden. Etwas vermessen wäre es wohl auch, Bern als Grossstadtdschungel oder wild-urbane Steppenlandschaft zu bezeichnen. Wenn die Bar- und Clubkommission Bern (Buck) zu einer «Clubsafari» einlädt, liegt sie dennoch nicht ganz falsch, schliesslich steht «Safari» in seiner ursprünglichen Bedeutung schlicht für jede Form des Reisens – ein «längerer Spaziergang» ist davon nicht ausgenommen, zumindest weiss das Wikipedia. Und ja – etwas fremd und abenteuerlich mag die Clubkultur dem Uneingeweihten schon erscheinen, mit ihren düsteren Lokalen, der überlauten Beschallung und den abseitigen Betriebszeiten.

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