Zum Hauptinhalt springen

Trotz Erfolg: Mehrweg-Projekt 
Grüne Tatze droht das Aus

Die Initianten der Take-away-Box wollen das Projekt über Bern hinaus ausweiten. Doch ohne Geldspritze ist bald Schluss. Ob sich die Stadt beteiligt, ist offen.

Die Initiantinnen Carole Staub (links) und Jeanette Morath wollen mit der Grünen Tatze den Abfallberg verringern.
Die Initiantinnen Carole Staub (links) und Jeanette Morath wollen mit der Grünen Tatze den Abfallberg verringern.
Valérie Chételat

Jeden Tag verpflegen sich in Bern Tausende Leute auf der Gasse. Ob Pizza­schachtel, Dönerbox oder Burgerkarton: Die Take-away-Verpackungen verursachen einen riesigen Abfallberg –pro Jahr sind es in Bern über 1000 Tonnen.

Um die Müllmenge zu reduzieren, wurde im Juni von privater Seite das Pilot­projekt Grüne Tatze gestartet. Das Mehrweg-Konzept funktioniert wie folgt: Wer zehn Franken Depot hinterlegt, kann in zwölf Berner Lokalen Take-away-Gerichte in einer wiederverwendbaren Plastikschale, der «Bring-back-Box», beziehen und diese bei einer beliebigen der teilnehmenden Speisewirtschaften zurückbringen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.