Tourismus im Gasterntal nach Hochwasser nicht in Gefahr

Ausser im Walliser Lötschental wurde am 10. Oktober auch das Berner Oberland stellenweise von den Unwettern getroffen. Besonders grosse Schäden richtete das Hochwasser in der Ortschaft Mitholz sowie im Gasterntal oberhalb von Kandersteg an.

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Dort ist die Zugangsstrasse wieder instandgestellt und die Hotel- und Restaurantbetriebe können im kommenden Frühsommer wieder öffnen, wie Fritz Jost am Montag auf Anfrage sagte. Jost ist Chef des Gemeindeführungsstabs von Kandersteg, der Gemeinde, in der das Gasterntal liegt. Jetzt, im Winter, lebt niemand im Hochtal.

Grosse Murgänge seien vor allem im hinteren Teil des Tals niedergegangen, sagt Jost. Deshalb werde ab dem kommenden Jahr das Restaurant Heimritz nur noch zu Fuss zu erreichen sein. Die Strasse endet künftig in der Mitte des Tals beim Weiler Selden. Im Frühsommer würden alle Wanderwege wieder instandgestellt, so Jost.

Im Berner Oberland dürfte das Unwetter vom Oktober Schäden von mindestens 30 bis 35 Millionen Franken angerichtet haben. Das ergaben kurz nach dem Unwetter Schätzungen von Versicherungen, des Kantons Bern und von Bahnunternehmen. Die Armee beendete Mitte November die Aufräum- und Instandstellungsarbeiten im Berner Oberland.

gbl/sda

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