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Teuscher verstrickt sich in Widersprüche

Entgegen dem Dementi von Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) ging es in der Berner Schulzahnklinik doch um Mobbing. Dies belegen Dokumente, die dem «Bund» vorliegen.

«Der Vorwurf des Mobbings wurde in keiner der beiden juristischen Auseinandersetzungen erhoben», sagte Franziska Teuscher vergangene Woche. Diese Aussage erscheint nun zweifelhaft.
«Der Vorwurf des Mobbings wurde in keiner der beiden juristischen Auseinandersetzungen erhoben», sagte Franziska Teuscher vergangene Woche. Diese Aussage erscheint nun zweifelhaft.
Adrian Moser

Franziska Teuscher schien sich ihrer Sache sicher zu sein: «Der Vorwurf des Mobbings wurde in keiner der beiden juristischen Auseinandersetzungen erhoben», sagte sie diese Woche anlässlich einer Medienorientierung zu den Querelen in der Schulzahnklinik. Er tauche nur in teilweise anonymen Schreiben und in Zeitungsartikeln auf. Einen Tag später erscheinen diese Aussagen zweifelhaft. Dem «Bund» liegen Auszüge aus einer der beiden Beschwerdeschriften vor, in denen es sehr wohl um Mobbing geht. Darin machte die Beschwerdeführerin unter anderem «konfliktbelastete Kommunikation beziehungsweise Kommunikationsverweigerung» seitens des Klinikleiters geltend. Zudem habe der Klinikleiter der Beschwerdeführerin «immer wieder» Informationen vorenthalten, die sie betroffen hätten. Die Beschwerde richtet sich aber nicht gegen den mittlerweile krankgeschriebenen Klinikleiter, sondern gegen die Stadt als Arbeitgeberin – vertreten durch die Person von Sozialdirektorin Teuscher. Diese habe ihre Fürsorgepflicht als Arbeitgeberin verletzt, indem sie das Mobbing des Klinikleiters toleriert habe. Der Sozialdirektorin habe es «von Anfang an» an der Bereitschaft gefehlt, sich mit den geltend gemachten «Kommunikationsmängeln» des Klinikleiters auseinanderzusetzen und allfällige Massnahmen anzuordnen. «Stattdessen hat sie es vorgezogen, der Beschwerdeführerin die Klinikleitung zu entziehen.»

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