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«Tanz dich frei»: Polizei zeigt 100 Randalierer an

Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) ist mit dem Resultat der Ermittlungen weitgehend zufrieden.

Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass die Polizei rund 100 Anzeigen weiterleiten wird.
Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass die Polizei rund 100 Anzeigen weiterleiten wird.
Adrian Moser (Archiv)

Seit viereinhalb Monaten ist die Polizei daran, die Ereignisse am «Tanz dich frei»-Umzug vom 25. Mai in Bern aufzuarbeiten – nun zeichnet sich ab, mit welchem Resultat: Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass die Polizei rund 100 Anzeigen weiterleiten wird, wie Staatsanwalt Markus Scholl auf Anfrage sagt. Noch liegen die Dossiers bei der Polizei. Deshalb kann Scholl nicht sagen, bei welchen der Anzeigen es um welche Delikte geht. Er geht aber davon aus, dass die meisten der Fälle mit einem Strafbefehl erledigt werden können. Das ist dann der Fall, wenn die Strafe nicht höher ist als sechs Monate Freiheitsstrafe. Zu einer Anklage kommt es nur dann, wenn die angedrohte Strafe höher ist – zum Beispiel, wenn jemandem schwere Sachbeschädigung vorgeworfen wird.

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