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Tage des Kleefelds sind wohl gezählt

Die Schulanlage Kleefeld in Bümpliz muss bald saniert werden. Nun schlägt eine Studie der Stadtbauten Bern einen Neubau vor. Das wäre ökologischer und auf lange Sicht sogar günstiger.

Es passte zum eisigen Winterabend. Das Schulhaus Kleefeld sei «kalt», sagte Irene Hänsenberger, Leiterin des städtischen Schulamts gestern an einer Sitzung der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem (QBB). Das Problem dabei: Gegen das frostige Klima im Schulhaus kommt keine Heizung an. Es ist eine emotionale Kälte, die der Gebäudekomplex ausstrahlt. «Die Lehrer müssen in den Innenräumen sehr viel kompensieren, um eine Wohnlichkeit und ein lernförderliches Klima für die Schüler zu schaffen», erzählte Hänsenberger. Das gelinge etwa, indem die Klassenräume mit Tüchern und Vorhängen ausgekleidet werden – eine aufwendige Sache. Auch deshalb sagte es Hänsenberger ganz offen: «Wir haben kein grosses Interesse daran, den Bau zu erhalten.» Sie war mit ihrer Einschätzung nicht allein.

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