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SVP führt Wahlkampf ad absurdum

Die städtische SVP hat es ohne fremde Hilfe geschafft, sich schon vor dem Beginn des Wahlkampfs selber unmöglich zu machen. Ein Kommentar.

Dass die Gemeinderatskandidatin Sylvia Lafranchi drei Tage nach ihrer Ernennung zurücktritt, ist nur das letzte Kapitel eines SVP-Nominationstheaters, das keine Selektion von politisch geeigneten Personen, sondern ein Ausdruck des Machtgerangels in der städtischen SVP ist.

«Die SVP Stadt Bern besteht nicht nur aus Erich Hess und Thomas Fuchs», sagte Parteipräsident Peter Bernasconi im Herbst – und kündete Quereinsteiger an, mit denen er einen Gemeinderatssitz erobern und in die politische Mitte rücken wollte. Das Resultat seiner Suche ist ernüchternd. Bei der Bekanntgabe der Kandidaten wurde klar: Der Parteipräsident hat den Machtkampf gegen den rechten Flügel um Hess und Fuchs verloren.

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