Superfahrlehrer 2015 kommt aus Bern

Daniel Fehlmann von der Fahrschule Bern West wurde aus 800 Fahrlehrern in der Schweiz von seinen Schülern zum Superfahrlehrer 2015 gewählt.

Daniel Fehlmann von der Fahrschule Bern West wurde aus 800 Fahrlehrern in der Schweiz zum Superfahrlehrer 2015 gewählt.

Daniel Fehlmann von der Fahrschule Bern West wurde aus 800 Fahrlehrern in der Schweiz zum Superfahrlehrer 2015 gewählt. Bild: zvg / Christoph Moser

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Für viele sind die Erinnerungen an die Fahrstunden von Stress geprägt. Seitwärts parkieren, rückwärtsfahren, Autobahnausfahrt rein- und rausfahren und dann noch der strenge Fahrlehrer. Den Schülern von Daniel Fehlmann der Fahrschule Bern West ergeht es da anders. Sie haben ihn auf der App iTheorie Premium zum Superfahrlehrer gewählt. Die App ist für Fahrschüler gedacht und bietet die Gelegenheit, sich auf die Theorieprüfung vorzubereiten. Auf der App wurden rund 800 Fahrlehrer mit 5'000 Beurteilungen von Fahrschülern bewertet. Viel Lob, Geduld und eingängige Tipps sind Fehlmanns Schlüssel zum Erfolg.

Herr Fehlmann, herzliche Gratulation zur Auszeichnung zum Superfahrlehrer 2015. Haben Sie bei Ihren Fahrschülern die Werbetrommel gerührt?
Ja, ich habe meine Fahrschüler auf die Wahl aufmerksam gemacht. Eine Wahlempfehlung habe ich aber nicht abgegeben.

Haben Sie alle Fahrschüler informiert oder nur diejenigen, welche die Prüfung bestanden haben?
Ich habe versucht, möglichst alle zu informieren, also auch die, welche die Prüfung nicht beim ersten Mal bestanden haben. Aber irgendwann bestehen eh alle.

Ihre Fahrschüler gaben an, dass sie Ihren strukturierten Unterricht besonders schätzen. Wie sieht denn unstrukturierter Unterricht aus?
Kreuz und quer, ohne Plan und Aufbau. Im Gegensatz dazu orientiere ich mich an einer Leistungskarte und baue langsam auf, vom Einfachen zum Schweren. Mit dem Seitwärtsparkieren zu beginnen, ist definitiv nicht ratsam.

In positiver Erinnerung blieben den Fahrschülern auch die Eselsbrücken, die Sie während der Fahrstunden jeweils benutzen.
Dabei handelt es sich eher um Sprüche denn um Eselsbrücken. Bei Anfängern wiederhole ich häufig den Satz, «wer haltet, der schaltet» oder «wo man hinschaut, da fährt man hin». Das sind Sachen, die neue Fahrer zuerst verinnerlichen müssen. Beim geübten Autofahrer geschieht das reflexartig, ohne dass er sich gross Gedanken machen muss.

Und wie sieht der wichtigste Tipp aus, den Sie Ihren Fahrschülern mit auf den Weg geben?
Nicht aufgeben! Bei der Fahrprüfung kann immer ein Fehler passieren. Die Prüflinge sollten dann nicht den Mut verlieren, sondern weitermachen und das Beste geben. Vielleicht reicht es am Ende doch.

Nun wurden Sie also zum Superfahrlehrer 2015 gewählt. Wie sieht in Ihren Augen der Superfahrschüler 2015 aus?
Zuhören und fragen, das ist wichtig. Ausserdem sollte der ideale Fahrschüler motiviert sein. Dann ist es auch einfacher, das Ziel zu erreichen. Meist ist dies aber kein Problem. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.02.2016, 16:18 Uhr

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