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Studie: kein erhöhtes Krebsrisiko für Kinder in der Nähe von AKW

Schweizer Forscher entdecken keinen Zusammenhang zwischen Kinderkrebs und Atomkraftwerken. Völlig ausschliessen können sie ihn dennoch nicht: Dafür sind die Fallzahlen zu gering.

Ein Spitalclown bringt ein hospitalisiertes krankes Kind zum Lachen. (Keystone)
Ein Spitalclown bringt ein hospitalisiertes krankes Kind zum Lachen. (Keystone)

«Es stimmt fast nie alles ganz», lautet eine Inschrift an einer Seitenwand des Hörsaals Nummer 114 der Universität Bern. Es ist der Raum, in dem am Dienstag die mit Spannung erwarteten Resultate der Schweizer Studie zu Kinderkrebs und AKW präsentiert wurden. Absicht oder nicht, der vorsichtige Geist hinter dem Spruch passt zu dem, was die Forscher zu sagen hatten: Die Studie liefere keine Hinweise dafür, dass Krebserkrankungen bei Kindern in AKW-Nähe häufiger auftreten würden als anderswo – mit Sicherheit ausschliessen lasse sich der Zusammenhang allerdings nicht.

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