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Strafe für Ex-Mappamondo-Patron

Der ehemalige Geschäftsführer des Mappamondo muss wegen Drohung, Beschimpfung und Verleumdung eine Busse bezahlen. Dies hat die Staatsanwaltschaft entschieden.

Das Restaurant Mappamondo in der Länggasse.
Das Restaurant Mappamondo in der Länggasse.
Screenshot Google Maps

Schon seit Ende 2013 ist das Restaurant Mappamondo in der Länggasse geschlossen. Der ehemalige Geschäftsführer des Restaurants, Markus Wechsler ist nun von der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland per Strafbefehl zu einer Busse von 300 Franken plus Gebühren von 620 Franken und einer bedingten Geldstrafe von 1200 Franken verurteilt worden. Dies teilte der Regierungstatthalter Christoph Lerch am Montag mit.

Wechsler hatte sich Anfang 2014 in einem Brief an die Medien gewandt. Darin hatte er unter anderem behauptet, der Regierungsstatthalter Christoph Lerch wolle das Restaurant nur gegen eine Schmiergeldzahlung von 5000 Franken wieder öffnen. Im Schreiben äusserte Wechsler weitere Vorwürfe gegen Lerch, aber auch gegen die Mappamondo-Besitzer und seine Geschäftspartner. Lerch und zwei weitere Personen reichten darauf Strafanzeige wegen Drohung, Beschimpfung und Verleumdung ein.

Er habe das Restaurant deswegen schliessen lassen, weil «Recht und Ordnung sowie die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden nicht mehr gewährleistet gewesen seien», sagte Lerch im Januar dem «Bund». Weil offenbar die Mietzahlungen ausgeblieben waren, hatte zudem die Vermieterin des Lokals der Betreiberfirma von Wechsler den Vertrag gekündigt. Zusätzlich hatten Angestellte offenbar auf ihren Lohn verzichten müssen.

Ins Mappamondo soll bald wieder Leben einkehren. Von Besitzerseite hiess es im November, Ziel sei es, «im ersten Quartal 2015» eine «Erfolg versprechende Nachfolgelösung zu präsentieren».

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