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Stockhornbahnen nehmen Abstand vom«Nasenpiercing»

Die Stockhornbahnen passen ihr Projekt für eine ringförmige Aussichtsplattform am Thuner Hausberg an.

Wird kaum realisiert: Die an ein Piercing gemahnende Aussichtsplattform.
Wird kaum realisiert: Die an ein Piercing gemahnende Aussichtsplattform.
zvg

Die Stockhornbahnen fügen sich einem Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK). Was genau nun geplant ist, bleibt aber noch offen. Erst im Oktober werde das Unternehmen über die neuen Pläne orientieren, sagte Geschäftsführer Alfred C. Schwarz am Donnerstag auf Anfrage. Er ergänzte damit eine Mitteilung des Thuner Regierungsstatthalteramts.

Die ENHK hatte festgehalten, die an ein Nasenpiercing erinnernde Plattform sei zwar gut gestaltet, wäre aber vom Walalpgrat und der Baachegg unterhalb des Gipfels als technischer Fremdkörper sichtbar. Deshalb würde die Landschaft durch das Projekt beeinträchtigt. Einer kleineren Plattform, schrieb die ENHK auch, würde sie voraussichtlich zustimmen.

Es waren die Stockhornbahnen selber gewesen, welche anregten, dass die ENHK ein Gutachten erstellt. Dies, nachdem gegen das Vorhaben beim Thuner Regierungsstatthalteramt mehrere Einsprachen eingegangen waren.

SDA/bs

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