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Stipendien sollen harmonisiert werden

Der Kanton Bern tritt als siebter Kanton der Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen bei. Das hat der Grosse Rat am Mittwoch beschlossen.

Sollen künftig gleichviel Stipendien erhalten wie ihre Kommilitonen in der restlichen Schweiz: Erstsemestrige an der Uni Bern.(Stefan Anderegg)
Sollen künftig gleichviel Stipendien erhalten wie ihre Kommilitonen in der restlichen Schweiz: Erstsemestrige an der Uni Bern.(Stefan Anderegg)

Ziel dieser Vereinbarung zwischen den Kantonen ist es, überall in der Schweiz gewisse Mindeststandards für Studienbeiträge zu haben. Bei den Stipendien herrscht nämlich der Föderalismus: Alle 26 Kantone tun das nach ihren Regeln. Es geht auch um die einheitliche Anwendung von wichtigen Begriffen, wie aus Unterlagen des Kantons Bern hervorgeht.

Im Grossen Rat war der Beitritt nicht bestritten - es fand keine Diskussion statt. Das ist auch kein Wunder: Das bernische Gesetz für die Ausbildungsbeiträge erfüllt die Vorgaben der Vereinbarung bereits. Deshalb entstehen dem Kanton Bern durch den Beitritt auch keine zusätzlichen Kosten.

Wichtig ist der Entscheid eher für andere Kantone: Die 2009 von der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) vorgelegte Vereinbarung tritt in Kraft, wenn zehn Kantone beigetreten sind. Dies allerdings nur in denjenigen Kantonen, die Ja gesagt haben. Bisher sind das laut der EDK Basel-Stadt, Freiburg, Graubünden, Neuenburg, Thurgau und Waadt.

SDA/dam

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