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Stille Pionierin der Entwicklungshilfe

Elizabeth Neuenschwander blickt auf über 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit zurück. Heute leitet sie von ihrer Wohnung aus ein Hilfswerk. Ans Aufhören denkt die 82-Jährige nie.

Rahel Bucher
Elizabeth Neuenschwander arbeitet von Bümpliz aus für Kabul.
Elizabeth Neuenschwander arbeitet von Bümpliz aus für Kabul.
Adrian Moser

Elizabeth Neuenschwander serviert Schwarzwäldertorte und Nescafé. Sie wollte nie hoch hinaus. «Es kam aber anders und genau richtig», erzählt die 82-Jährige. UNO, Deza, IKRK. Für Neuenschwander sind das nur Namen, obwohl sie im Auftrag all dieser Hilfsorganisationen gearbeitet hat. Sich damit zu brüsten, überlässt sie anderen. Stattdessen baut sie lieber Brücken. Zwischen hier und dort. Hier, das ist eine Wohnung im 11. Stock eines Hochhauses im Kleefeld, Bern-Bümpliz. Von hier aus leitet sie ihr Hilfswerk. Dort ist ein einfaches Zimmer in Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan. Die Verbindung zwischen den beiden Orten ist ihr Wille, Menschen – insbesondere Frauen – zu unterstützen. Dies tut sie seit über 50 Jahren.

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