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Sterbeklinik ringt um Zulassung

Trotz des benachbarten Spitals verlangt der Kanton von der Palliativabteilung der Stiftung Diaconis eine 24-Stunden-Präsenz. Die Stiftung sieht sich als Opfer der Bürokratie.

In der Nacht wacht kein Arzt in der Palliative-Care-Abteilung der Stiftung Diaconis.
In der Nacht wacht kein Arzt in der Palliative-Care-Abteilung der Stiftung Diaconis.
Adrian Moser

Sie ist für viele Schwerkranke das Ende ihres Lebenswegs: In der Palliative-Care-Abteilung der Stiftung Diaconis an der Berner Schänzlistrasse werden seit 20 Jahren Menschen in ihren letzten Tagen begleitet. Die Palliativpflege ist eine medizinisch anspruchsvolle Aufgabe. Die Patienten haben etwa sehr starke Schmerzen oder sie benötigen psychologische Unterstützung. Der Betrieb von solchen Sterbeabteilungen ist darum im kantonalen Spitalgesetz geregelt und muss die gleichen Ansprüche erfüllen, wie der Betrieb eines richtigen Spitals.

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