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Stadtnomaden ziehen aufs Gaswerkareal

Die Stadtnomaden werden das Berner Viererfeld voraussichtlich doch verlassen.

Rotationsprinzip: Die Stadtnomaden müssen den Wohnort immer wieder wechseln.
Rotationsprinzip: Die Stadtnomaden müssen den Wohnort immer wieder wechseln.
Franziska Scheidegger (Archiv)

Bereits seit zwei Monaten weigern sich die Stadtnomaden, das Viererfeld zu verlassen. Doch nun wurde laut einer E-Mail der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS) eine einvernehmliche Lösung gefunden. So sollen die Mitglieder des Vereins Alternative bis spätestens Mitte August aufs Gaswerkareal im Marzili- und Sandrainquartier ziehen. Weil der Zirkus Wunderplunder dort bis Ende Juli seine Zelte aufgeschlagen habe, sei ein früherer Umzug nicht möglich. Den Umzug bestätigt auch Sabine Schärrer, Geschäftsführerin der Quartierkommission Quav4, welcher das ans Gaswerk angrenzende Kirchenfeld angehört. Sie nehme diese Entscheidung entspannt und gelassen. «Jetzt ist Ruhe angebracht und keine weitere Hektik.» Im Mail des TVS wird auch auf die Optimierung des Rotationsprinzips eingegangen. So stelle sich die Frage, ob die Verweildauer an einem Standort verlängert werden müsse. Dies müsse aber zuerst mit den zuständigen Stellen geklärt werden.

Die Stadtnomaden wollen den Standplatz im Viererfeld nicht verlassen. Dies liegt zum einen daran, dass die Realisierung der «Zone für Wohnexperimente» in Riedbach verzögert wird. Zum anderen sind die Stadtnomaden bei ihrem letzten Aufenthalt im Hirschenpark mit Flaschen beworfen worden.

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