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Stadtberner sagen Ja zum Schulkredit und ARA-Ausbau

Die Stadtberner Stimmbevölkerung stimmt dem Ausbau der Volksschule Pestalozzi und der Umzonung für eine Erweiterung der ARA deutlich zu.

Wenig Platz im Schulhaus Pestalozzi: Direkt gegenüber soll nun ein Neubau ensteehen.
Wenig Platz im Schulhaus Pestalozzi: Direkt gegenüber soll nun ein Neubau ensteehen.
Adrian Moser (Archiv)

Die Berner Volksschule Pestalozzi im Berner Quartier Mattenhof-Weissenbühl wird mit einem viergeschossigen Neubau erweitert. Die Stadtberner Stimmbevölkerung hat den entsprechenden Baukredit von 11,83 Millionen mit 90,5 Prozent Ja genehmigt.

32'721 sagten Ja, nur 3432 legten ein Nein in die Urne. Bildungsdirektorin Franziska Teuscher (GB) zeigte sich laut Mitteilung erfreut über das deutliche Ergebnis. Der Neubau sei ein weiterer Mosaikstein im Schulkreis Mattenhof-Weissenbühl, um den dringend benötigen Schulraum zur Verfügung zu stellen.

Direkt gegenüber der bestehenden Schulanlage wird eine Grünfläche überbaut, die heute von der Schule und der Quartierbevölkerung genutzt wird. Geplant ist ein Stahlbetonbau mit Holzfassade, der künftig Raum für sechs Basisstufen-Klassen bieten wird. Das neue Schulhaus soll im Sommer 2019 in Betrieb genommen werden.

Wegen Platzmangel werden die Schüler seit Sommer 2016 in einem Modulbau beim benachbarten Schulhaus Munzinger unterrichtet. Ausserdem wurden zwei weitere Provisorien gemietet. Noch bleibt unklar, was bei einer Fertigstellung des Erweiterungsbaus mit diesen Räumen geschehen soll, da die Schüleranzahl derzeit weiter ansteigt.

Klares Ja auch zu ARA-Umzonung

Im weiteren hat das Stimmvolk mit fast fast 92 Prozent Ja die Voraussetzungen für den Ausbau der Abwasserreinigungsanlage (ARA) am Standort Neubrück geschaffen. Die entsprechende Überbauungsordnung wurde mit 32'493 Ja zu 2899 Nein angenommen. Die Umzonung ermöglicht eine Verdichtung und Erweiterung des Areals.

Die ARA Neubrück ist die grösste Abwasserreinigungsanlage des Kantons Bern. Sie stösst schon länger an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Kläranlage reinigt die Abwässer von 12 Gemeinden aus der Region, was rund 220'000 Einwohnern entspricht. Dazu kommt das Abwasser von Industrie- und Gewerbebetrieben sowie von Pendlern.

Beide Vorlagen - sowohl Pestalozzi-Schule als auch ARA-Umzonung - waren völlig unbestritten. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,47 Prozent.

SDA/gbl

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