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Stadt prüft Schule statt Entsorgungshof am Egelsee

Eine Schule statt ein Entsorgungshof am Egelsee: Diese Idee lässt der Berner Gemeinderat näher prüfen, wie er am Montag mitteilte.

Soll zur Schule werden: Der Entsorgungshof am Egelsee.
Soll zur Schule werden: Der Entsorgungshof am Egelsee.
Franziska Scheidegger

Wie das ganze Areal künftig genutzt werden könnte, wird im Rahmen einer Vorstudie untersucht. Die Stadtregierung hat dafür einen Kredit von 72'000 Franken freigegeben. Der Entsorgungshof im Südosten von Bern wird bekanntlich im Oktober geschlossen, die Strassenreinigung zieht 2018 oder etwas später aus. Zur Parzelle am Ufer des Egelsees gehören noch zwei weitere städtische Liegenschaften.

Ziel sei es, das Areal der Quartierbevölkerung als Naherholungsraum zugänglich zu machen, betont der Gemeinderat. Im Rahmen der Vorstudie würden aber auch andere Bedürfnisse einbezogen. So werde aufgrund des Schulraumbedarfs geprüft, ob sich das Gebäude auf dem Areal des heutigen Entsorgungshofs als Schulstandort eignen würde.

Zwischennutzung angestrebt

Zur Diskussion steht zudem eine Zwischennutzung des Areals. Bis Ende dieses Jahres werden der grösste Teil des Aussenbereichs und ein Innenraum von rund 40 Quadratmetern frei, wie der Gemeinderat in seiner am Montag publizierten Antwort auf einen CVP/BDP-Vorstoss schreibt.

Die Stadtregierung ist bereit, umgehend eine Zwischennutzung zu ermöglichen. Er empfiehlt die Motion deshalb zur Annahme. Die CVP/BDP-Fraktion kann sich zum Beispiel eine Dependance des Café Sattler aus dem Länggassquartier am Egelsee vorstellen.

Als Postulat entgegennehmen will der Gemeinderat einen weiteren Vorstoss der SVP-Fraktion, die sich unter anderem für den Einbezug der Angelfischer bei der Neugestaltung des Areals einsetzt. Schliesslich weise der Egelsee einen beeindruckenden Fischbestand aus: «Hecht, Karpfen, Schleie, Wels, Egli, Brachse und Rotfeder gehören dazu. Auch Krebse sind im Egelsee beheimatet.»

SDA/mer

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