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Stadt entlässt betrügerische Mitarbeiterin

Die Berner Stadtangestellte, die zahlreiche Wirte geprellt hat, erhält für ihre fingierten Restaurantbesuche die Quittung: Die Stadt hat ihr gekündigt.

Schlechter Wein kann Kopfschmerzen verursachen, erschlichener ebenfalls: Die Mitarbeiterin des städtischen Polizeiinspektorats, die sich mit frei erfundenen Reklamations-Emails Entschuldigungsgeschenke verschafft hat, muss sich einen neuen Job suchen. Dies teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. Die Verdachtsgründe hätten sich erhärtet, heisst es darin. «Es hat sich gezeigt, dass die Mitarbeiterin gravierende Verfehlungen begangen hat, die einen weiteren Verbleib bei der Stadt verunmöglichen.»

Der «Bund» brachte vor kurzem ans Licht, dass sich eine Mitarbeiterin des städtischen Polizeiinspektorates bei über 20 Wirten aus der Region mittels frei erfundener Beschwerden bereichert hat. Die Angestellte verschickte Reklamationen zu angeblichen Restaurantbesuchen von ihrem offiziellen Mail-Konto der Berner Stadtverwaltung – und heimste so Entschuldigungsgeschenke in Form von Rotweinflaschen und Gutscheinen ein.

Nun ist die Mitarbeiterin gekündigt worden. Sie arbeite «per sofort» nicht mehr für die Stadt, heisst es in der Mitteilung. Die Mitarbeiterin bedauere den Vorfall, gegenüber ihren Vorgesetzten und den betroffenen Wirten habe sie sich für ihr Verhalten entschuldigt.

pd/rym

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