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Stadt Bern will mehr Behinderte anstellen

Die Berner Stadtregierung will mehr tun für die Integration von behinderten Menschen in den Arbeitsmarkt.

Die Stadt Bern will 28 Arbeitsplätze bis 2020 für Behinderte Menschen besetzen. (Symbolbild)
Die Stadt Bern will 28 Arbeitsplätze bis 2020 für Behinderte Menschen besetzen. (Symbolbild)
Valérie Chételat

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 ein Prozent der Stellen in der Stadtverwaltung mit Menschen mit einer Behinderung zu besetzen. Das entspricht 28 Arbeitsplätzen. Der Berner Gemeinderat schreibt in einer Mitteilung, zwar biete die Stadtverwaltung schon heute behinderten Menschen Arbeitseinsätze in verschiedenen Formen an. Oft handle es sich aber um Arbeitsplätze in einem mehr oder weniger geschützten Umfeld.

Das Ziel von 28 Stellenbesetzungen in den nächsten Jahren will der Gemeinderat nun über die Neuanstellung von qualifizierten Angestellten erreichen, die trotz Behinderung in der Lage sind, ein übliches Arbeitspensum zu leisten. Bei jeder frei werdenden ordentlichen Stelle soll die Verwaltung prüfen, ob die Stelle mit einer behinderten Person besetzt werden kann.

Menschen mit Behinderungen erhalten im Rekrutierungsverfahren nur dann den Zuschlag, wenn sie gleichwertige Qualifikationen wie ihre nicht behinderten Mitbewerber aufweisen. Der Gemeinderat will überprüfen, ob er seine Ziele erreicht.

Auch auf Stufe Lernende

Die Berner Stadtregierung will auch behinderten Schulabgängerinnen und -abgängern den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. Sie hat daher der Verwaltung als weiteres Ziel vorgegeben, dass in jeder Direktion bis zum Lehrbeginn 2017 mindestens eine Stelle mit einer oder einem Lernenden mit Behinderung besetzt werden soll. Die Stadt Bern zählt fünf Direktionen.

SDA/rv

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