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Stadt Bern will Kies aus Aare ausbaggern

Die Stadt Bern will zum Schutz vor allfälligen Hochwasser beim Schwellenmätteli Kies aus der Aare holen und eine Mauer oberhalb der Biberanlage im Dählhölzli sanieren.

35'000 Kubikmeter Kies will die Stadt beim Schwellenmätteli aus der Aare ausbaggern.
35'000 Kubikmeter Kies will die Stadt beim Schwellenmätteli aus der Aare ausbaggern.
Adrian Moser

Um für allfällige Hochwasser gerüstet zu sein, will die Stadt Bern im Winter beim Schwellenmätteli rund 35'000 Kubikmeter Kies aus der Aare ausbaggern. Der Gemeinderat beantragt deshalb dem Parlament einen Kredit von 690'000 Franken.

Mauer bei Biberanlage droht einzustürzen

Die Aare transportiert Jahr für Jahr erhebliche Mengen Sand und Geschiebe, das zu einem grossen Teil im Gebiet Schwellenmätteli liegen bleibt. Kantonale Vorschriften regeln, unter welchen Umständen die Stadt jeweils Kies ausbaggern kann. Für die Kiesentnahme ist eine Wasserbaubewilligung des Kantons nötig.

Derzeit liegt das Speichervolumen für Kies just beim festgelegten Grenzwert, wie der Gemeinderat am Donnerstag mitteilte. Um für mögliche Hochwasser genügend Speicherkapazität für das Geschiebe zu haben, will die Stadt deshalb während der nächsten Niedrigwasserperiode im Winter Kies aus dem Fluss holen.

In eigener Kompetenz hat der Gemeinderat darüber hinaus 280'000 Franken für die Sanierung einer Betonmauer oberhalb der Biberanlage im Tierpark Dählhölzli bewilligt. Die Mauer droht bei Hochwasser einzustürzen.

SDA/jb

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