Zum Hauptinhalt springen

Stadt Bern will Gaskessel weiterhin finanziell unterstützen

Der Gemeinderat will mit dem Jugendzentrum Gaskessel über das Jahr 2013 hinaus Leistungsverträge abschliessen. Insbesondere möchte er das Angebot für 16- bis 18-Jährige stärken.

Der Gaskessel sei eine Jugendeinrichtung, deren Bedeutung weit über die Stadt hinausreicht, schreibt der Gemeinderat am Donnerstag in einer Mitteilung. Deshalb sei die Stadt bereit, ihn auch ab 2014 finanziell zu unterstützen. Ob sich der Kanton ab kommendem Jahr auch an der Finanzierung beteiligt, sei noch offen.

Da der Gaskessel ein überregionales Angebot ist, wollte der Kanton den Gaskessel ab 2013 direkt finanzieren. Kurzfristig sah er Ende 2012 von diesem Vorhaben ab, sicherte der Stadt aber weiterhin finanzielle Unterstützung für das Jahr 2013 zu. Aufgrund dieser Unterstützung und eines Nachkredits des Stadtrats hat der Gemeinderat nun den Leistungsvertrag mit dem Gaskessel für das Jahr 2013 genehmigt. Er sieht vor, dass der Gaskessel 427'600 Franken erhält. Das ist gleich viel wie 2012.

Veranstaltungen für Jugendliche sind teurer

Der Leistungsvertrag 2013 verpflichtet den Gaskessel, mehr Veranstaltungen für die Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen durchzuführen. Die Diskussion um das Nachtleben habe gezeigt, dass es für diese Altersgruppe Bern zu wenig Angebote gebe, schreibt der Gemeinderat.

Im Gaskessel konnten laut der Mitteilung die Kosten für die Miete etwas gesenkt werden. So sei zusätzliches Geld für Veranstaltungen für 16- bis 18-Jährige frei geworden. Da Jugendliche unter 18 Jahren über weniger Geld verfügten, seien solche Veranstaltungen teurer.

Das Jugendzentrum gibt es seit den 70er-Jahren; es ist eines der ältesten seiner Art in der Schweiz. Jugendliche engagieren sich im Vorstand des Vereins Gaskessel, gestalten das Programm oder arbeiten bei Veranstaltungen mit. Seit 2002 schliesst die Stadt mit dem Verein jährlich einen Leistungsvertrag ab.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch