Zum Hauptinhalt springen

Stadt Bern sagt Ja zu Bauprojekten

Die Stadtberner Stimmberechtigten haben am Sonntag die Weichen für zwei grosse Bauprojekte in der Stadt gestellt. Sie sagten deutlich Ja zum Bau eines neuen Quartiers und dem Ersatz einer bestehenden Wohnsiedlung. Auch neuen Kunstrasenfeldern auf der Allmend stimmten sie zu.

Mit 85 Prozent Ja-Stimmen sprach sich die Stadtberner Bevölkerung für die Überbauungsordnung Stöckacker Süd aus. Die in den 1940er erbaute Wohnsiedlung soll nun abgerissen werden, und durch eine neue Überbauung mit 150 Wohnungen ersetzt werden. Gegner der Vorlage kritisierten den geplanten Abriss und Neubau; sie gaben einer sanften Sanierung den Vorzug. Zudem warnten Kritiker vor dem Verlust preisgünstiger Wohnungen in der Stadt.

Ebenfalls neue Wohnungen sollen am Warmbächliweg enstehen. Dort läuft dieser Tage der Betrieb der Kehrichtverwertungsanlage Forsthaus West aus, die Anlage wird also nicht mehr benötigt. Die Berner Bevölkerung hat sich am Sonntag nun mit über 80 Prozent Ja-Stimmen für den Bau von 250 neuen Wohnungen ausgesprochen.

Ja zu neuer Allmendordnung

Auch der Nutzungszonenplan der Allmenden ist angenommen worden. Konkret sind auf der Grossen Allmend zwei Kunstrasenfelder geplant. Auf der Kleinen Allmend soll eine Fläche versiegelt werden, die künftig bei Grossanlässen als Parkfeld freigegeben werden kann. Insgesamt haben sie rund 75 Prozent der Berner und Bernerinnen für die Zonenänderung ausgesprochen.

Gemeinderat zufrieden

In einer Medienmitteilung vom Sonntag erklärt sich der Gemeinderat zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis. Mit dem klaren Ja zu Stöckacker und Warmbächliweg habe die Bevölkerung die Wohnbaupolitik der Stadt Bern bestätigt. «Beide Vorlagen sind Meilensteine für Berns Wohnbaupolitik», meint Stadtpräsident Alexander Tschäppät gemäss Mitteilung.

Im September 2012 werden die Stimmberechtigten entscheiden, wie es mit den beiden Wohnbauprojekten weitergeht. Wie Finanzdirektorin Barbare Hayoz ebenfalls in der Medienmitteilung verlauten liess, gehe es nach dem Etappensieg von diesem Sonntag im September dann darum, die entsprechenden Kredite für die Bauprojekte durchzubringen. Die Stimmbeteiligung der Stadtberner Abstimmung lag bei 36,8 Prozent.

SDA/gbl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch