Stadt Bern prämiert Freiwilligenarbeit mit 20'000 Franken

Die Stadt Bern vergibt einen neuen Preis für besonderes Engagement von Freiwilligen. Er ersetzt den bisherigen Integrationspreis und den Sozialpreis.

Will Freiwilligenarbeit prämieren: Die Stadtberner Sozialdirektorin Franziska Teuscher.

Will Freiwilligenarbeit prämieren: Die Stadtberner Sozialdirektorin Franziska Teuscher. Bild: Adrian Moser

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Mit der Zusammenführung der beiden Auszeichnungen strebt die Stadt «eine thematische Öffnung sowie ein klares Zeichen für freiwilliges Engagement» an, wie sie am Mittwoch mitteilte. Der neue Preis mit dem etwas sperrigen Namen «freiwillig.engagiert.Sozialpreis» wird von der städtischen Direktion für Bildung, Soziales und Sport erstmals am 4. Dezember dieses Jahres vergeben. Bewerbungen können bis zum 30. September 2018 einreicht werden.

Die Möglichkeiten für Bewerbungen seien breiter gefasst als bei den bisherige Preisen, gleichzeitig werde sich die Jury bei der Vergabe auf das freiwillige Engagement konzentrieren, heisst es in der Mitteilung. Bewerben können sich laut dem Communiqué beispielsweise Nachbarschaftsnetzwerke oder Freiwilligengruppen im Umwelt- Kultur- oder Integrationsbereich.

Auch finanziell abgesicherte Organisationen sind laut dem Communiqué vom Wettbewerb nicht ausgeschlossen, aber der Preis kann einzig an die Freiwilligen vergeben werden und nicht an die Organisation an sich.

Gemeinderätin Franziska Teuscher begründet die Neuausrichtung so: «Es ist der Jury und mir wichtig aufzuzeigen, dass wir das grosse Commitment in der Freiwilligenarbeit sehen, brauchen und ausgesprochen schätzen.» Der Preis ist mit 20'000 Franken dotiert und wird gemeinsam von der Warlomont-Anger-Stiftung und der Direktion für Bildung, Soziales und Sport finanziert. (pd/awb)

Erstellt: 04.07.2018, 10:05 Uhr

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