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Stadt Bern lässt Graffiti einfach stehen

Die Graffiti in der Stadt Bern mehren sich, weil das Tiefbauamt seine Reinigungsarbeiten eingestellt hat. Das stösst auf Unverständnis im Gewerbe und in der Politik.

Graffiti auf der Lorrainebrücke: Hässlich aber geduldet.
Graffiti auf der Lorrainebrücke: Hässlich aber geduldet.
Valérie Chételat
Mittlerweile sind es bereits über 60.
Mittlerweile sind es bereits über 60.
Valérie Chételat
An der Lorraine­brücke ist allerdings eine Schutzschicht auf Mikrowachsbasis aufgebracht: Das Graffiti kann nur mit einem heissen Hochdruckwasserstrahl abgewaschen werden.
An der Lorraine­brücke ist allerdings eine Schutzschicht auf Mikrowachsbasis aufgebracht: Das Graffiti kann nur mit einem heissen Hochdruckwasserstrahl abgewaschen werden.
Valérie Chételat
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Sie sind rot, lila, blau, rosa oder schwarz – und es werden immer mehr: Die Rede ist von Graffiti auf der Lorrainebrücke. Mittlerweile sind es bereits über 60. Die Stadt Bern ist sich dieser Tatsache bewusst, greift aber absichtlich nicht ein. «Aufgrund der Sparmassnahmen des ­Gemeinderats für das Jahr 2014 werden in diesem Jahr keine Tiefbauamt-­eigenen Infrastrukturen gereinigt», sagt das Tiefbauamt auf Anfrage. Dies ­betreffe Strassen, Stützmauern, Brücken und Unterführungen. Nur rassistische, sexistische und ehrverletzende Graffiti und Tags würden noch entfernt.

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