Stadt Bern hilft jungen Müttern ohne Ausbildung

Die Stadt Bern zieht eine positive Zwischenbilanz ihres Projekts «Junge Mütter».

Positive Bilanz: Nur fünf von 26 jungen Müttern verliessen das Projekt ohne Anschlusslösung.

Positive Bilanz: Nur fünf von 26 jungen Müttern verliessen das Projekt ohne Anschlusslösung.

(Bild: Keystone)

Die Stadt Bern zieht Bilanz bei ihrem Projekt «Junge Mütter»: Seit Mai 2011 haben 21 Sozialhilfe-Bezügerinnen einen Job gefunden oder eine Ausbildung begonnen. Nur fünf verliessen das Projekt ohne Anschlusslösung, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Das Angebot richtet sich an junge Frauen zwischen 16 und 25 Jahren, die wegen der Kinderbetreuung eine berufliche Grundbildung verpassten und Gefahr laufen, ein Leben lang von der Sozialhilfe abhängig zu sein.

«Junge Mütter» soll ihnen den Einstieg in die Berufswelt ermöglichen. Das Angebot umfasst verschiedene Module zu den Themen Coaching, Bildung und Arbeit. Junge Mütter können erste Arbeitserfahrungen sammeln und berufliche Perspektiven entwickeln.

Auch die Hochschule Luzern kommt in einer Auswertung zum Schluss, dass Projekt-Teilnehmerinnen bessere Voraussetzungen für eine Integration in den Arbeitsmarkt haben.

hjo/sda

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