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Stadt Bern als soziale Unternehmerin

Seit der Revision der Arbeitslosenversicherung verzeichnet der Sozialdienst der Stadt höhere Meldezahlen. Nun plant der Sozialdienst die Gründung einer Sozialfirma mit 30 bis 50 Arbeitsplätzen.

Die Stadt Bern will eine Sozialfirma gründen: Vorgesehen sind etwa Jobs im Reinigungssektor.
Die Stadt Bern will eine Sozialfirma gründen: Vorgesehen sind etwa Jobs im Reinigungssektor.
Keystone

Der Sozialdienst der Stadt Bern plant die Gründung einer Sozialfirma mit 30 bis 50 Arbeitsplätzen. Ziel ist es, Menschen über den zweiten Arbeitsmarkt wieder in die Arbeitswelt einzugliedern. «Wir befinden uns derzeit in der Phase der Konzeptausarbeitung», sagt Felix Wolffers, Leiter des Sozialamtes der Stadt Bern. «Diese beinhaltet unter anderem Abklärungen mit einem möglichen Partner, der bereits heute sehr kompetent und nah am Markt operiert.» Dabei handelt es sich um die Band-Genossenschaft Bern, ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen, das seine Tätigkeit in den Dienst von Menschen mit einer Beeinträchtigung stellt. «Wir werden den Fokus der neuen Sozialfirma auf Dienstleistungen wie Reinigungen, Gebäudeunterhalt oder Gastronomie legen», sagt Wolffers. «Der Bereich Produktion oder Industrie scheint mir wegen der Wirtschaftsstruktur in Bern nicht sehr erfolgversprechend zu sein.»

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