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Demonstranten gegen Miss-Schweiz-Wahl sind gebüsst worden

Die verurteilten Gegner der Miss-Schweiz-Wahlen hoffen nun, dass Sympathisanten die ihnen aufgebrummten Geldstrafen bezahlen.

Simon Preisig
Ein loses Bündnis will für die verurteilten Miss-Schweiz-Demonstranten Geld sammeln – zum Auftakt stellten sie die Verhaftungsszene nach.
Ein loses Bündnis will für die verurteilten Miss-Schweiz-Demonstranten Geld sammeln – zum Auftakt stellten sie die Verhaftungsszene nach.
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500 Franken Gebühren und 300 Franken Geldstrafe bedingt wegen «Hinderung einer Amtshandlung». So lautet der Strafbefehl einer der Aktivistinnen, die vor einem Jahr gegen die Miss-Schweiz-Wahl auf dem Bundesplatz protestiert hat. Die 19-Jährige hat die Strafe bereits akzeptiert. Die Verurteilung findet sie trotzdem ungerecht: «In der Begründung stehen Dinge, die sich sicher nicht so abgespielt haben. Unser Widerstand war viel passiver als von der Polizei geschildert.» Zwar hatte sie den Strafbefehl zuerst angefochten, die Beschwerde dann aber wieder zurückgezogen. «Ich hätte vor Gericht keine Chance gegen die Aussagen der Polizisten.»

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