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Springkraut-Kolonie im Niemandsland

Weil nicht klar war, ob die Springkraut-Kolonie auf Berner oder Muriger Boden wuchs, wurde sie eine Weile stehen gelassen. Denn bei der Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen wie Neophyten werden die Gemeinden meist nur auf dem eigenen Gebiet aktiv.

Schön anzuschauen, aber bei uns nur ungern gesehen: das Drüsige Springkraut. (zvg)
Schön anzuschauen, aber bei uns nur ungern gesehen: das Drüsige Springkraut. (zvg)

Als der Berner Hans Gerber kürzlich der Aare entlangjoggte, fiel ihm unterhalb des Fähribeizli bei Muri eine Pflanze auf, die nicht hierher gehört: das Drüsige Springkraut. Gerber meldete seine Entdeckung der Berner Stadtgärtnerei, verbunden mit der Bitte, etwas gegen den Eindringling zu unternehmen. Denn das Springkraut gehört zu den invasiven Neophyten, also jenen Pflanzen, die einheimische Arten gefährden könnten. Da die von Gerber entdeckte Kolonie zu einem grossen Teil im Wasser stand, musste davon ausgegangen werden, dass die Aare die Samen flussabwärts trägt. Dies mit der Folge, dass sich das Springkraut auch an anderen Orten entlang des Flusses ausbreitet.

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