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Sporthalle Weissenstein im Gegenwind

Gegen das Grossprojekt der Gemeinden Bern und Köniz sind 15 Einsprachen eingegangen. Eine kantonale Stelle macht ökologische Einwände geltend.

Die Kritik am Projekt einer Dreifachturnhalle der Gemeinden Bern und Köniz reisst nicht ab: Unter den 15 Einsprechenden gegen die Sporthalle Weissen-stein sind nach Angaben von Hans Martin Schaer vom Statthalteramt zwei Wohnbaugenossenschaften, der VCS, Pro Velo, Pro Natura sowie die Vereinigung Bern bleibt grün. In den Einsprachen geht es vor allem um Fragen der Verkehrsführung und um die Anzahl Parkplätze für Autos und Velos. Neu werden aber auch ökologische Einwände geltend gemacht. Laut Schaer gibt es zudem einen negativen Amtsbericht der kantonalen Abteilung Naturförderung: «Auf dem Gelände ist ja mittlerweile ein Biotop entstanden.» Die genannte Amtsstelle und einzelne Einsprecher verlangten einen Nachweis für den Erhalt der geschützten Tiere und Pflanzen. «Es könnte zu einem längeren Verfahren kommen», sagt Schaer.

Nach wie vor hängig ist eine Verwaltungsbeschwerde von Stadtrat Luzius Theiler (GPB). Theiler moniert, dass der Gemeinderat Mehrkosten in der Höhe von 1,4 Millionen Franken nicht vom Stadtparlament absegnen liess. Der einst vom Stimmvolk genehmigte Kredit betrug 23,6 Millionen Franken.

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