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Spielplatz soll nicht Dealern weichen

In einer Motion verlangt Stadträtin Edith Leibundgut (cvp), der Spielplatz sei aufzuheben und an einem geeigneteren Ort wieder aufzubauen.

Der Kinderspielplatz auf der Grossen Schanze soll verlegt werden, weil die Umgebung von Drogenhändlern, Dreck und Pöbel dominiert wird. In einer Motion verlangt Stadträtin Edith Leibundgut (cvp), der Spielplatz sei aufzuheben und an einem geeigneteren Ort wieder aufzubauen.

Er teile die Sicht, dass der dortige Zustand unbefriedigend sei, antwortet der Gemeinderat. Dennoch sei die Grosse Schanze ein wichtiger zentrumsnaher Freiraum für Studierende, Anwohner und Angestellte. Zur Lösung des Problems habe er Mai 2009 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, so der Gemeinderat; sobald Resultate vorlägen, werde er die notwendigen Massnahmen einleiten.

Eine Verlegung wäre eine «Kapitulation», sagte Pascal Rub (fdp). Die FDP kenne die Rezepte, wie man dieser Probleme Herr werde: Videoüberwachung und strikte Durchsetzung des Rechts. Die SP regte an, auch Spiele für Erwachsene wie Boccia oder Schach zu installieren. Jimy Hofer (parteilos) klagte, dort oben sei nachts die Hölle los, er gehe am Tag mit seiner kleinen Tochter nicht mehr an einen Ort, der von Scherben und Spritzen beherrscht sei.

Der Rat nahm den BDP/CVP-Vorstoss in der abgeschwächten Form eines Postulats mit 47 zu 6 Stimmen an. Nun werden zuerst die Resultate der Arbeitsgruppe abgewartet. «Wir wollen den Ort nicht aufgeben», sagte GB/JA-Fraktions-Kochefin Stéphanie Penher. (mdü)

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