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SP-Gemeinderatskandidat gerät unter Druck

Der Berner Gemeinderatskandidat Michael Aebersold (SP) hat eine Einschätzung zum Atomkritiker Marcos Buser verlangt. Wollte er die Möglichkeit einer Kampagne ausloten?

Bernhard Ott
Wollte Informationen zu einem Atomkritiker: Michael Aebersold
Wollte Informationen zu einem Atomkritiker: Michael Aebersold
Franziska Scheidegger

Geht es um ein blosses Auskunftsbegehren oder den Beginn einer Kampagne? Der Bundesbeamte Michael Aebersold hat als Sektionschef im Bundesamt für Energie (BFE) bei der Agentur Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten (HNS) Auskünfte zum Atomkritiker Marcos Buser verlangt. Der 67-jährige Buser ist ein Geologe und Sozialwissenschafter, der sich seit über vierzig Jahren mit der Lagerung radioaktiver Abfälle beschäftigt und auch Mitglied diverser Fachkommissionen des Bundes war. Aebersold ist Fraktionschef der SP im Grossen Rat und Kandidat für den Stadtberner Gemeinderat. Sein Brief an die Agentur HNS landete Ende September 2012 aber irrtümlicherweise bei Buser, weil Aebersold ihn mangelhaft adressiert hatte. Im Brief fand Buser Artikel zu seiner Person und ein Papier mit Fragen und Bemerkungen zu seinen Mandaten und Honoraren. Das Couvert war mit dem Vermerk «persönlich» an Dominique Reber, Mitarbeiter der Agentur HNS, adressiert.

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