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SP-Frau wird höchste Bernerin

Das Berner Stadtparlament wird heute Donnerstag die 45-jährige Ursula Marti zur Präsidentin wählen. Die SP-Frau lobt das Parlament: «Der Stadtrat sei gesitteter und disziplinierter geworden.»

Ursula Marti sucht nicht das Rampenlicht. Als SP-Co-Präsident Thomas Göttin sie als mögliche Kandidatin für die Nachfolge Edith Olibets im Berner Gemeinderat ins Gespräch brachte, schien das überraschend. Die politische Spätzünderin, im Seeländer Städtchen Aarberg aufgewachsen, ist erst im Alter von 30 Jahren in die SP eingetreten und hat nie eine radikale Juso-Phase durchgemacht. Marti verfügt aber sehr wohl über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. «Mir sind klassische SP-Postulate wie zum Beispiel soziale Gerechtigkeit wichtig», sagt die selbstständig arbeitende PR-Beraterin.

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