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SP Bern-Nord zieht Einsprache grösstenteils zurück

Die SP Bern-Nord hat einem Teilrückzug ihrer Einsprache gegen das Projekt Tram Region Bern zugestimmt.

Die Einsprache bezog sich vor allem auf die Moserstrasse im Berner Nordquartier.
Die Einsprache bezog sich vor allem auf die Moserstrasse im Berner Nordquartier.
Manu Friedrich

Dazu hat sie eine Vereinbarung mit Bernmobil und der Stadt Bern unterzeichnet, wie die Partei mitteilte. Die Einsprache bezog sich vor allem auf die Moserstrasse im Berner Nordquartier. Die SP Bern-Nord machte im Juli vergangenen Jahres geltend, dass mit dem Teilprojekt Gleissanierung Breitenrain der «Boulevardcharakter der Moserstrasse zu Grabe getragen würde», und zwar zum Schaden der Fussgänger.

Die Strasse würde für Tempo 50 ausgelegt und nicht für Tempo 30, das «Regime der Zukunft», hatte die Partei vor knapp einem Jahr mitgeteilt. Zu jenem Zeitpunkt wünschten mehrere Gruppierungen Nachbesserungen am Projekt Tram Region Bern. In der Zwischenzeit hätten zahlreiche Gespräche stattgefunden, teilt die SP Bern-Nord nun mit. In der Neuauflage seien zahlreiche ihrer Forderungen erfüllt worden, vor allem bezüglich der Moserstrasse. In der Viktoriastrasse könne zudem eine beträchtliche Anzahl der Bäume erhalten bleiben.

Die Einsprache werde nun «grösstenteils» zurückgezogen. Von den «zahlreichen Einwänden» würden nur noch zwei Punkte beibehalten, sagte Christian Boesch, Präsident der SP Bern-Nord, auf Anfrage. +Das Projekt Moserstrasse sei ursprünglich als «eisenbahnrechtliches Verfahren ohne die Möglichkeit der Mitsprache» präsentiert worden, schreibt die Partei weiter. Verwaltung und Politik hätten aber erkannt, dass dieses Vorgehen falsch gewesen sei.

Die SP Bern-Nord stehe geschlossen hinter dem Tram Region Bern, hält die Partei fest. Man unterstütze die Vorlage, weil «die zentralen Kritikpunkte aufgenommen wurden».

(SDA)

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