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Sondersession zu AKW und Energiepolitik im Juni

Am 14. und 15. Juni führt der Berner Grosse Rat seine Sondersession zu den Fukushima-Folgen durch.

Wie weiter mit der Berner Atomenergie nach Fukushima? Darüber hält der Grosse Rat im Juni eine Sondersession ab. (Franziska Scheidegger)
Wie weiter mit der Berner Atomenergie nach Fukushima? Darüber hält der Grosse Rat im Juni eine Sondersession ab. (Franziska Scheidegger)

SP, Grüne, Grünliberale, FDP, EVP und EDU – alle wollten sie über die Sicherheit der AKW und die künftige Energiepolitik reden. Und so beschloss der Grosse Rat am Montag die Durchführung einer Sondersession zu den Folgen der Katastrophe von Fukushima.

Offen blieb der Zeitpunkt, und diesen hat die Präsidentenkonferenz des Parlaments gestern nun festgelegt: Die Sondersession wird in der zweiten Woche der ordentlichen Junisession am 14. und 15. Juni stattfinden. Damit folgte das Gremium dem Vorschlag der FDP. Den Grünen war dies am Montag nicht schnell genug, sie forderten eine Sondersession, beschränkt aufs Thema AKW-Sicherheit, bereits in der nächsten Woche. Nur die Grünliberalen und die CVP aber unterstützten die schnelle Gangart. FDP, SP, EVP und EDU sprachen sich für eine Sondersession im Juni aus, während BDP und SVP, wenn überhaupt, erst im November eine AKW- und Energie-Sonderdebatte führen wollten. Da sich eine Mehrheit für Juni abgezeichnet habe, habe sie ihren Antrag für eine Sondersession im April in der Präsidentenkonferenz nicht mehr gestellt, sagte Grünen-Fraktionschefin Christine Häsler gestern auf Anfrage.

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