Zum Hauptinhalt springen

So heiss war es in Bern noch nie

Meteo Schweiz hat am Dienstag in der Region Bern eine Lufttemperatur von 36,8 Grad gemessen. Damit ist der Rekord aus dem Hitzesommer 2003 gebrochen.

Dichter Verkehr: Die Aare ist gut gefüllt mit Schwimmern und Böötlern. (2. 7. 15.)
Dichter Verkehr: Die Aare ist gut gefüllt mit Schwimmern und Böötlern. (2. 7. 15.)
Valérie Chételat
Manchen reicht es, dem Treiben vom Ufer aus zuzusehen...
Manchen reicht es, dem Treiben vom Ufer aus zuzusehen...
Herr Bär ist noch unschlüssig, ob er sich wirklich ins Wasser wagen soll.
Herr Bär ist noch unschlüssig, ob er sich wirklich ins Wasser wagen soll.
zvg/Tierpark
1 / 16

«Am Dienstag wurden in der Westschweiz massenhaft Hitzerekorde gebrochen», sagt Ludwig Zgraggen von Meteo Schweiz. So auch in Bern. Die Wetterstation in Zollikofen hat eine Lufttemperatur von 36,8 Grad gemessen. Damit wurde der Hitzerekord aus dem Sommer 2003 um einen Zehntelgrad überboten. 36,7 Grad wurden damals erreicht.

Eine West- bis Südwestströmung hat gemäss Zgraggen aus Frankreich sehr warme Luft in die Schweiz geführt. Während bei ähnlichen Wetterlagen kühlere Luftmassen aus dem französischen Rhonetal die Hitzesituation entschärfen würden, sei dies am Dienstag nicht der Fall gewesen. Dieser Wettertyp kommt gemäss Zgraggen relativ selten vor. Letztmals sehr ausgeprägt war dies am 28. Juli 1921 der Fall, als in Genf 38,9 Grad gemessen wurden.

In der Stadt ist es noch heisser

Noch wärmer war es heute in der Stadt Bern: Der private Wetterdienst Meteotest registrierte bei seiner Messstation in der Berner Länggasse gar 38,1 Grad. «Das ist ein Allzeitmaximum», sagt Meteorologe Fabian Umbricht. Die Messreihen von Meteotest reichen jedoch nur bis ins Jahr 2005 zurück, ein Vergleich mit dem Hitzesommer 2003 ist darum nicht möglich.

Meteo Schweiz misst die Lufttemperatur ausserhalb von Bern, da in der Stadt die Messung verfälscht würde: «Der Beton, der Asphalt, dies alles strahlt Wärme ab», so Zgraggen von Meteo Schweiz. Die Wetterstationen seien darum häufig am Rande der Stadt gelegen, wo es auch Grünflächen habe.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch