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Slowakische Arbeiter möchten raus aus der Jugendherberge

Der Fall der slowakischen Arbeiter von der Schanzenpost geht in die nächste Runde: Die Post verschweigt, ob sie wusste, dass die Arbeiter auf der Baustelle schliefen.

Luftschutzbunker im Gebäude «Zum Postbahnhof», in dem 14 slowakische Arbeiter hausen.
Luftschutzbunker im Gebäude «Zum Postbahnhof», in dem 14 slowakische Arbeiter hausen.
Valérie Chételat
Die Arbeiter führen seit  Mitte Juni die Abbrucharbeiten und Asbestsanierungen an der Schanzenpost durch - für fünf bis zehn Euro in der Stunde, wie sie selber angeben.
Die Arbeiter führen seit Mitte Juni die Abbrucharbeiten und Asbestsanierungen an der Schanzenpost durch - für fünf bis zehn Euro in der Stunde, wie sie selber angeben.
Valérie Chételat
Die Post-Baustelle, auf der die Arbeiter ihre Schichten verrichten.
Die Post-Baustelle, auf der die Arbeiter ihre Schichten verrichten.
Keystone
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Seit Juni führen vierzehn Slowaken auf der Post-Baustelle Asbest-Arbeiten durch – zu viel zu tiefen Löhnen, wie die Gewerkschaft Unia Ende letzter Woche aufgedeckt hat. Ausserdem wohnten sie auf der Baustelle im zweiten Untergeschoss. Am Dienstag lenkte die deutsche Firma Howe, bei der die Arbeiter angestellt sind, ein. Sie sicherte zu, die Slowaken entsprechend der Bestimmungen des Landesmantelvertrags zum Bauhauptgewerbe zu entlöhnen. Die Differenz für die bereits geleisteten Arbeiten soll spätestens mit den Novemberlöhnen beglichen werden. Ausserdem kündigte die Firma an, nach alternativen Unterkünften zu suchen.

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