Zum Hauptinhalt springen

Sicherheitsnetze sollen definitiv installiert werden

Seit fünf Monaten sind Kornhaus- und Kirchenfeldbrücke mit Netzen gesichert. Seither gab es keinen Brückensuizid mehr. Die Stadt sucht nun nach definitiven Lösungen.

«Seit die Sicherheitsnetze gespannt sind, gab es glücklicherweise keinen Brückensuizid mehr», sagt Stefan Schwarz, Generalsekretär der Direktion Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS). Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Architekten, Ingenieuren, Statikern und Denkmalpflegern unter Leitung des Tiefbauamts ist nun an der Ausarbeitung einer permanenten Lösung.

Damit soll den Forderungen einer Motion des Stadtrats entsprochen werden. Darin wird die Montage von Netzen an fünf Berner Brücken verlangt. Bei Kirchenfeld- und Kornhausbrücke sollen die dauerhaften Massnahmen bis Ende Juni 2011 umgesetzt sein. Bis Ende Dezember 2011 müssen die Nydegg- und die Lorrainebrücke mit Netzen abgesichert sein und Ende Juni 2012 auch die Mon-bijoubrücke. Man versuche den in der Motion geforderten Terminen nachzukommen, sagt Stefan Bähler, Projektleiter des Tiefbauamts. Man sei mit Hochdruck dran, bestätigt auch Schwarz. Er weist darauf hin, dass es trotzdem zu Verzögerungen kommen könnte, zumal im Baubewilligungsverfahren jederzeit Einsprachen möglich seien.

Die Schwierigkeit bei der Ausarbeitung der Lösung sei die Gratwanderung zwischen technischen und gestalterischen Anforderungen. Sobald man eine Lösung habe, werde man im Stadtrat einen Kredit beantragen und ein Baubewilligungsverfahren einleiten, sagt Schwarz. Bis dahin bleiben die provisorischen Netze montiert. Die Notmassnahme ist auf zwei Jahre befristet. (reh)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch