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Keine ganze Spielzeit – und schon wieder weg

Konzert Theater Bern stellt Stephanie Gräve frei, die Leiterin der Schauspielsparte. Und zwar per sofort. Über die «grundlegenden inhaltlichen und strategischen Differenzen» will allerdings niemand reden.

Muss gehen: Die KTB-Schauspieldirektorin Stephanie Gräve.
Muss gehen: Die KTB-Schauspieldirektorin Stephanie Gräve.

Ganz frisch war das Gerücht bereits nicht mehr, als es sich als wahr herausstellte: Ja, es gibt im Stadttheater ein Problem mit der Leiterin der Schauspielsparte. Und ja, es wiegt schwer genug, um ihre Anstellung infrage zu stellen.

Gestern Nachmittag nun wurde die Affäre offiziell: Das Theater meldete in einem knappen Communiqué, der Stiftungsrat habe Stephanie Gräve «von ihren Aufgaben freigestellt». Wegen «grundlegender inhaltlicher und strategischer Differenzen». Und zwar «mit sofortiger Wirkung». So klingen gravierende Vorkommnisse. Doch was man sich unter jenen Differenzen vorzustellen hat, mochte Jens Breder, Kommunikationschef von Konzert Theater Bern, gestern «nicht weiter ausführen».

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