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Scanner wertet Stimmzettel falsch aus

Das neue elektronische Auszählverfahren in Bern funktioniert nicht einwandfrei. Bei einem Besuch am letzten Abstimmungssonntag entdeckte ein Kritiker gleich zwei Fehler.

Unlesbar für den Scanner: Das unterste Kreuz wurde «leer» gezählt.
Unlesbar für den Scanner: Das unterste Kreuz wurde «leer» gezählt.
zvg

Zählen Computer, irren sie nicht. Und sie sind viel schneller als Menschen. Darum lässt Bern Volksabstimmungen seit Anfang Jahr elektronisch auszählen.

Nun aber zeigt sich: Der Scanner und die Software, welche die Stadt beim sogenannten E-Counting einsetzt, haben Mängel. Konkret: Am letzten Sonntag interpretierte die elektronische Auszählung bei der Gripen-Abstimmung eine Nein-Stimme als «leer». Und eine ganze Reihe von Scans wurde bei der Nachkontrolle am Bildschirm von der Software mit falschen gescannten Stimmzetteln verknüpft.

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