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SBB muss über Verspätungen Rechenschaft ablegen

Der Regierungsrat wird bei den SBB einen Bericht zur Pünktlichkeit der Züge im Kanton Bern, insbesondere auf der Strecke Bern-Biel-Moutier, verlangen.

Dies ist die Konsequenz eines Vorstosses, den der Grosse Rat am Mittwoch überwiesen hat.

Sylvain Astier (fdp) hätte sich gar eine «energische Intervention» der Regierung bei den SBB gewünscht, weil er fand, dass es auf der Bahnlinie Bern-Biel-Moutier immer wieder zu «rekordverdächtigen Verspätungen» komme.

Akut sei dies vor allem während der Euro 2008 im vergangenen Sommer gewesen, so der Bernjurassier. Zudem habe die SBB die Reisenden nicht ausreichend informiert. Im Rat äusserte Astier den Verdacht, die Linie Biel-Moutier werde etwa gegenüber der Strecke Bern-Zürich bewusst benachteiligt.

Der Regierungsrat erachtete eine spezifische Intervention nicht als sinnvoll, wie er in der Antwort auf den Vorstoss festhielt. Allerdings zeigte sich die Regierung bereit, einen Pünktlichkeitsbericht von den SBB zu fordern, um festzustellen, ob gewisse Strecken im Kanton Bern besonders verspätungsanfällig seien.

Der Rat überwies den Vorstoss mit 96 zu 23 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Seine zweite Forderung zog Astier vor der Abstimmung zurück. Danach hätte der Regierungsrat prüfen müssen, ob der Kanton Bern von den SBB eine Entschädigung «für ihre schlechten Leistungen auf diesen Strecken» verlangen kann.

SDA

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