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Sagen Sie uns, was Sie denken

Mehr als Daumen rauf, Daumen runter: «Der Bund» lanciert die neue Diskussionsplattform «Stadtgespräch».

MeinungPatrick Feuz

Nur schlechte Journalisten glauben, immer schon alles zu wissen. Gute fragen viel und wollen immer mehr herausfinden. Das ist auch unser Anspruch. Aus diesem Grund wollen wir Sie, liebe Leserin und lieber Leser, verstärkt in unsere Arbeit einbeziehen. Mit der digitalen Diskussionsplattform «Stadtgespräch», die der «Bund» heute lanciert, wollen wir zum Austausch von Argumenten, Erfahrungen und Meinungen zu wichtigen Berner Themen animieren.

Nicht plumpes Daumen rauf, Daumen runter ist das Ziel, das gibt es anderswo. Mit gezielten Fragen wollen wir Debatten anstossen, die erhellend sind. Das redaktionell betreute «Stadtgespräch» fühlt sich dem «Open Journalism» verpflichtet: Zentral ist hier nicht der redaktionelle Beitrag, sondern die Leserreaktion darauf.

Wir holen Expertise und Anregung ein und ergänzen so das Angebot des «Bund». Wir bieten zusammenfassende Updates mit den klügsten Aussagen. Ausgewählte Debattenbeiträge werden auch in der Zeitung abgedruckt. Und aufschlussreiche Hinweise für weiterführende Recherchen genutzt.

Was Sie uns schreiben, soll unseren Blick für Dinge schärfen, an die wir nicht oder zu wenig gedacht haben. Das trägt dazu bei, dass wir die richtigen Fragen stellen und unsere Arbeit möglichst gut machen. Und mit Ihrer Hilfe gewinnen bestimmte Recherchen an Tiefe und Aussagekraft.

Bisher haben wir unsere Leserschaft fallweise einbezogen. Zum Beispiel Eltern gefragt, wie ihre Kinder mit Frühfranzösisch zurechtkommen. Das Interesse war gross, das Ergebnis vielversprechend. Mit dem «Stadtgespräch» wollen wir den Austausch jetzt regelmässig pflegen. Zum Start der neuen Plattform laden wir Sie ein, über die künftige Ausrichtung der Tourismuspolitik mitzudiskutieren. Was hat Bern, was andere nicht haben? Wie soll sich die Bundesstadt vermarkten? Braucht die Stadt noch Grossanlässe? Womöglich prägen Sie so die aufgegleiste Neuausrichtung mit.

Zum neuen Angebot gehört nebst dem Debattenteil die «Grosse Schanze», ein virtueller Treffpunkt, wo unsere Leser ihre Sicht von Bern mit anderen teilen. Von der Quartiergeschichte bis zu kulturellen und kulinarischen Erlebnissen: Alles ist willkommen, was uns Bern mit anderen Augen sehen lässt. Die «Grosse Schanze» soll der Ort sein, wo sich Leserinnen und Leser über ihre unmittelbare Lebenswelt austauschen. Wir freuen uns auf spannende Debatten und viele Beiträge.

Die Plattform finden Sie unter diesem Link

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