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Rutsch endet im Spital

Am 1. August konnten Badegäste im Marzili über eine Wasserrutschbahn in den Pool springen. Eine Teilnehmerin verunfallte dabei und musste ins Spital.

Andres Marti

Eine Rutschpartie auf der Wasserrutschbahn Rivella «Summerslide» im Marzili endete am gestrigen Nationalfeiertag für eine Teilnehmerin im Spital. Mit dem Gefälle der Rutschbahn und einer Schanze am Ende werden die Badegäste in hohem Bogen in den Pool im Marzili befördert – normalerweise. Eine junge Frau landete stattdessen auf den Matten zwischen dem Pool und dem Wasserbecken. Dadurch zog sie sich Verletzungen am Gesäss zu und musste ins Spital.

Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Rutschende mit zu wenig Körperspannung über die Schanze flog und während des Rutschens bremste, so Asriel Teichmann von Promotion Tools AG. Gestern Abend wurde die Verunfallte aus dem Spital entlassen. «Wir stehen mit ihr in Kontakt», sagt Teichmann. Die Teilnahme am «Summerslide» erfolgt vollständig auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr: Wer rutschen will, muss einen Haftungsausschluss unterschreiben.

Um die Sicherheit dennoch so gut wie möglich zu gewährleisten, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich instruiert und auf mögliche Risiken hingewiesen. Im Vorfeld werde die Flugbahn berechnet, damit solche Unfälle nicht passieren sollten, so Teichmann. Der Rivella «Summerslide» fand im Sommer 2015 zum ersten Mal in Zollikon bei Zürich statt. «Ein Vorfall wie im Marzili ist noch nie passiert», sagt Teichmann. Zwar wurden nach dem Vorfall noch mehr Matten ausgelegt, am Sicherheitskonzept müsse aber nichts geändert werden. Die Wasserrutschbahn ist noch bis am 3. August im Marzili in Betrieb.

Die «Summerslide» ist nicht die erste Wasserrutschbahn in Bern. Erst am 29. und 30 Juli rutschten Bernerinnen und Berner noch den Aargauerstalden hinunter. Dort gab es nach Angaben der Veranstalter ausser Schürfungen keine Verletzten.

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