Zum Hauptinhalt springen

Runder Tisch zum Nachtleben ohne Medien

Am kommenden Montag findet ein Runder Tisch zum Berner Nachtleben statt. Die Medien dürfen an der Diskussion nicht teilnehmen – nachdem sie erst eingeladen wurden.

Das Thema Nachtleben bestimmt spätestens seit der Tanzdemo vom 2. Juni die Agenda in der Stadt Bern.
Das Thema Nachtleben bestimmt spätestens seit der Tanzdemo vom 2. Juni die Agenda in der Stadt Bern.
Manuel Zingg

Der Runde Tisch zum Stadtberner Nachtleben soll eine vertrauliche Angelegenheit werden. Auf Betreiben verschiedener Stadtratsfraktionen und Vereine hat die Stadt Bern am Donnerstag die Medien ausgeladen.

Am 20. Juni hatte die Stadt eine Einladung an Medienschaffende verschickt und ihnen die Möglichkeit geboten, die Gespräche mitzuverfolgen. Diverse Stadtratsfraktionen und Vereine äusserten indessen Bedenken, dass die Diskussionen dadurch zur Show vor Publikum verkommen könnten. Sie plädierten deshalb für eine vertrauliche Runde ohne Publikum, in der Kompromisse gefunden werden könnten.

Stadtregierung will Kompromisssuche nicht gefährden

Der Gemeinderat bedaure zwar den Verzicht auf Transparenz, entspreche aber dem Wunsch, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Stadtregierung wolle ein möglichst breites Meinungsspektrum am Runden Tisch versammeln und keinesfalls den sachlichen Austausch und die Kompromisssuche gefährden.

In der Stadt Bern wird derzeit heftig über das Nachtleben diskutiert. Mehr als 10'000 junge Menschen beteiligten sich Anfang Juni an einer Tanz- Kundgebung und demonstrierten für mehr Freiräume.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch