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Rezepte für einen schwächelnden Kanton

Wie kann sich der Kanton Bern neben den Wirtschaftszentren behaupten? Die Journalisten Stefan von Bergen und Jürg Steiner plädieren für die Besinnung auf die eigenen Stärken – und eine fortschrittliche Rolle des Staates.

Stadt Bern und Land Bern: Geografisch nah, emotional distanziert – zum Nachteil des Kantons: Will Bern vorankommen, darf die Stadt-Land-Blockade nicht länger bestehen. So das Urteil des Berner Architekten und Publizisten Benedikt Loderer.
Stadt Bern und Land Bern: Geografisch nah, emotional distanziert – zum Nachteil des Kantons: Will Bern vorankommen, darf die Stadt-Land-Blockade nicht länger bestehen. So das Urteil des Berner Architekten und Publizisten Benedikt Loderer.
Peter Klaunzer, Keystone
Die Berner Journalisten Jürg Steiner und Stefan von Bergen haben im Buch «wieviel Bern braucht die Schweiz?» den langsamen Abstieg Berns beschrieben – die Bipoliarität des Kantons, zwischen Stadt und Land, ist in dieser Darstellung zentral.
Die Berner Journalisten Jürg Steiner und Stefan von Bergen haben im Buch «wieviel Bern braucht die Schweiz?» den langsamen Abstieg Berns beschrieben – die Bipoliarität des Kantons, zwischen Stadt und Land, ist in dieser Darstellung zentral.
Stefan Anderegg
«Reaganomics» betreibe, wer heute noch derart massive Steuersenkungen fordere, wie einst in den 80er Jahren Finanzdirektor Ueli Augsburger (SVP), findet der grüne Grossrat Blaise Kropf. Der interkantonale Steuerwettbewerb führt laut Kropf zu einer «Desolidarisierung der Gesellschaft».
«Reaganomics» betreibe, wer heute noch derart massive Steuersenkungen fordere, wie einst in den 80er Jahren Finanzdirektor Ueli Augsburger (SVP), findet der grüne Grossrat Blaise Kropf. Der interkantonale Steuerwettbewerb führt laut Kropf zu einer «Desolidarisierung der Gesellschaft».
Franziska Scheidegger
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«Wie viel Bern braucht die Schweiz?» Der Titel des soeben erschienenen Buchs der «Berner Zeitung»-Journalisten Stefan von Bergen und Jürg Steiner sticht ins Wespennest der aufgeregten Politdebatte um die Milliarde Franken, welche der Kanton Bern jährlich via den nationalen Finanzausgleich von den wirtschaftlich stärkeren Kantonen erhält. Die Milliarde zieht sich zwar wie ein roter Faden durchs Buch.

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