Reitschule und Stadt ohne Mediation

Die Stadt hat das Mandat von Reitschul-Vermittler Thomas Kessler nicht verlängert. Der Auftrag sei «erfüllt».

Er hat die Stadt in Sachen Reitschule beraten: Thomas Kessler.

Er hat die Stadt in Sachen Reitschule beraten: Thomas Kessler.

(Bild: PD)

Nun muss die Stadt ohne Berater im Reitschul-Dossier auskommen: Das Mandat von Thomas Kessler ist Ende 2018 zu Ende gegangen, wie die «Berner Zeitung» am Freitag schreibt. Kessler war der dritte Berater, der das Reitschule-Dossier betreute. Grund für den Abgang sei, dass der Auftrag laut Stadt «erfüllt ist».

Kesslers Beratertätigkeit kostete die Stadt rund 20’000 Franken, wie Stadtpräsident Alec von Graffenried in der BZ sagt. Laut der Präsidialdirektion der Stadt Bern trage die Arbeit Kesslers Früchte. So hätten die Gespräche mit der Ikur das Problembewusstsein auf Behördenseite geschärft.

Als nächste Station wolle er für die Basler FDP in den Nationalrat, so Kessler. Ein wichtiges Thema soll dort die Legalisierung von Hanf und Kokain sein. Kessler ist der Meinung, dass die Verbote den Jugendschutz und Qualitätsstandards verhinderten.

cse

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