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Reitschule: Polizei und Gemeinderat im Clinch

Für den Berner Gemeinderat laufen die Gespräche zwischen Reitschule, Stadt und Polizei «ergebnisorientiert und gut». Für die Polizei haben die Gespräche «bis heute nicht zum gewünschten Erfolg geführt».

Am Donnerstag stimmt der Stadtrat über den Leistungsvertrag mit der Reitschule für die Jahre 2012 bis 2015 ab.
Am Donnerstag stimmt der Stadtrat über den Leistungsvertrag mit der Reitschule für die Jahre 2012 bis 2015 ab.
Franziska Scheidegger (Archiv)

Vor der morgigen Debatte im Berner Stadtrat über den Leistungsvertrag mit der Reitschule für die Jahre 2012 bis 2015 wird offenbar, dass Gemeinderat und Kantonspolizei in Sachen Reitschule nicht am gleichen Strick ziehen. In seiner Antwort auf einen dringlichen Vorstoss von Alexander Feuz (FDP) hält der Gemeinderat fest, dass die seit 2008 stattfindenden Gespräche zwischen Stadt, Reitschule und Kantonspolizei «ergebnisorientiert und gut» verlaufen würden. Die Polizei hingegen kommt zur gegenteiligen Ansicht: «Die sehr zeitintensiven langjährigen Bemühungen, mittels Gesprächen eine vernünftige Lösung zu finden, haben bis heute nicht zum erwünschten Erfolg geführt», hält Regionalpolizeichef Manuel Willi in einer Stellungnahme zuhanden der Stadtberner Sicherheitsdirektion fest, die der Gemeinderat aufgrund des FDP-Vorstosses eingeholt hatte.

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