Regierung beharrt auf Zeitplan für BFH-Campus Bern

Der neue Campus für die Fachhochschule soll im Weyermannshaus-Ost entstehen.

Hier, im Entwicklungsschwerpunkt Weyermannshaus, soll der neue BFH-Campus entstehen.

Hier, im Entwicklungsschwerpunkt Weyermannshaus, soll der neue BFH-Campus entstehen.

(Bild: Valérie Chételat)

Adrian M. Moser@AdrianMMoser

Nun ist klar, wo der neue Campus für die Berner Fachhochschule in Bern zu stehen kommen soll: Der Regierungsrat hat einen Baurechtsvertrag im Gebiet Weyermannshaus-Ost genehmigt. Der Campus soll ab 2026 die Hochschule der Künste (siehe Seite 21) und das Departement Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit beherbergen. Der Regierungsrat schätzt die Investitionskosten auf 364 Millionen Franken. 306 Millionen soll der Kanton tragen, 58 der Bund.

Ebenfalls 2026 soll die Technische Fachschule von Bern nach Burgdorf ziehen und soll dort ein neues Cleantech-Kompetenzzentrum entstehen. Auch in Burgdorf soll ein Campus gebaut werden. Die Bildungskommission des Grossen Rats fürchtet, dieses Projekt könnte mit weniger Nachdruck vorangetrieben werden. Sie verlangt eine Verknüpfung der Projekte und fordert, die Vorlage für den Campus Bern erst in der Septembersession vors Parlament zu bringen, um mehr Zeit für weitere Abklärungen zu haben. Darauf mag der Regierungsrat nicht eingehen. Die Verschiebung des Geschäfts von der Juni- in die Septembersession würde das Projekt um ein Jahr verzögern, argumentiert er. Er stellt in Aussicht, dass die Baudirektion noch vor Juni einen Kredit für einen Architekturwettbewerb für den Campus Burgdorf freigeben wird – wohl als Signal der Verbindlichkeit nach Burgdorf. Baudirektorin Barbara Egger (SP) war gestern Abend für eine Stellungnahme nicht mehr erreichbar.

Der Bund

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