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Er versucht, den Besetzern die Häuser wegzuschnappen

Ist sie eine Konkurrenz für Private oder tut sie zu wenig in der Stadt Bern? Nach drei Jahren sind mit der Koordinationsstelle für Zwischennutzung weder Links noch Rechts zufrieden.

«Mister Zwischennutzung» Renzo Riedwyl im Hof der Reichenbachstrasse 118.

«Mister Zwischennutzung» Renzo Riedwyl im Hof der Reichenbachstrasse 118.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Sie tritt in Aktion, wenn in Bern ein stadteigenes Haus leer steht. Trotzdem stösst die Koordinationsstelle Zwischennutzung auch nach drei Jahren noch auf Skepsis. Grundsätzlich befürworte er Zwischennutzungen, sagt FDP-Fraktionschef Bernhard Eicher. «In der städtischen Stelle sehe ich aber keinen Mehrwert.» Zwischennutzer und Eigentümer von leer stehenden Liegenschaften hätten sich schon früher gefunden. Zudem gebe es auch private Dienstleister, die leer stehende Räume im Auftrag von Privateigentümern weitervermittelten, sagt Eicher. «Sollte sich trotzdem einmal jemand an die Stadt wenden, kann die Anfrage durch Immobilien Stadt Bern (ISB) beantwortet werden», sagt Eicher.

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